FÖRDERER

Forum: Der Bologna-Prozess: Bessere Lehre in der Soziologie?

Datum/Zeit: Dienstag 12.10.2010, 18.15 – 20.00 Uhr
Raum: Casino 823 (Festsaal)

Organisation: Uwe Schimank (Bremen)

Podiumsdiskussion mit:
Wolfgang Seibel (Konstanz)
Kathia Serrano-Velarde (Heidelberg)
G. Günter Voß (Chemnitz)
Martin Winter (Institut für Hochschulforschung Wittenberg)
Reinhard Zintl (Bamberg)

Nach inzwischen zehn Jahren Bologna-Prozess wird noch immer lautstarke und sehr grundsätzliche Kritik daran geäußert – auch von vielen Lehrenden der Soziologie. Schwächen der Reform sind unübersehbar – aber inwieweit sind sie prinzipieller Natur, inwieweit sind sie einer vielleicht überhasteten Implementation geschuldet, wo stellen sich womöglich die Reformbefürworter selbst ein Bein, und wo fehlt es am guten Willen derer, die vor Ort die neuen Studiengänge konzipieren und dann auch im Lehrbetrieb umsetzen müssen? Sofern man nicht der Ansicht ist, dass der Bologna-Prozess bereits in seinen Zielsetzungen verfehlt ist und die Soziologie zuvor mit ihren Magister- und Diplomstudiengängen bestens aufgestellt war, ist weiterhin zu fragen: Was ist nun als Reform der Reform zu tun?


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