Ein Erfahrungsaustausch im Museum für Angewandte Kunst: KOMM! Vermeide soziale Exklusion
Datum/Zeit: Mittwoch 13.10.2010, 17.00 – 20.00 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr)
Ort: Museum für Angewandte Kunst
Organisation: Jens Becker (Frankfurt) und Svenja Kriebel (Frankfurt)
Programm:
- - Begrüßung durch das MAK
- - Svenja Kriebel (kunstsprünge Frankfurt): Vorstellung des KOMM!-Konzepts
- - Jens Becker (Goethe Universität Frankfurt): Ergebnisse der Studie
- - Podiumsdiskussion mit Barbara Laue (Stadtschulamt Frankfurt), Wolfgang Haas (Paul-Ehrlich-Schule), Maria Bubenik (Künstlerin und Kursleiterin), Christine Hewel (Leiterin der Museumspädagogik des MAK) und Perla Charles (Diplom-Soziologin)
Das Projekt KOMM! richtet sich mit einem speziellen museumspädagogischen Programm an arbeitslose Jugendliche, die ihren Weg in Beruf und Gesellschaft noch nicht finden konnten.
Über die Beschäftigung mit bildender und angewandter Kunst – in der eigenen Ausübung wie in der Rezeption – fördert das Projekt KOMM! Teamwork, Kreativität, die Fähigkeit zur Kommunikation und Argumentation wie auch die Reflexion der eigenen Wahrnehmung. KOMM! will aktiv Hemmschwellen abbauen, Perspektiven eröffnen und zu einem wachsenden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten beitragen. Zudem erweitert das Projekt den bisherigen Bildungsauftrag der kooperierenden Museen um das Bemühen sozialer Integration und zeigt Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft unserer Gesellschaft.
Im Rahmen des Soziologiekongresses werden das Konzept, die Akteure und Perspektiven des Projektes und Ergebnisse aus einer soziologischen Langzeit-Studie vorgestellt. Flankiert wird die Veranstaltung, zu der das Museum für Angewandte Kunst und der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften einladen, durch eine Ausstellung der jungen Erwachsenen und der Möglichkeit zu Hintergrundgesprächen mit den Beteiligten.
Veranstaltungsort: Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Schaumainkai 17
Verkehrsanbindung: U1, U2 oder U3, Haltestelle „Schweizer Platz“; Bus: Linie 46, Ausstieg „Eiserner Steg“; Straßenbahnen 15 und 16, Haltestelle „Gartenstraße“













